Lustiges Spiel im Internet: Anonyme Blogger outen

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Oliver Reichenstein hat heute die Gürtellinie definitiv auf Knöchelhöhe gesenkt, indem er ein lustiges Spiel im Internet lanciert hat: Er hat einen anonymen Blogger geoutet.

So macht man sich Freunde und schafft Vertrauen. Nur eben, der Gürtel hängt ab heute auf den Füssen.

Nachtrag von thinkabout (ist als Kommentar hereingekommen, aber sehr wichtig): 

Oliver Reichenstein MEINT, er hätte einen “anonymen” Blogger geoutet. In Wirklichkeit geht es dabei, wie bei Ihnen, Frau Zappadong, “nur” um einen Blogger mit Pseudonym. Ein wesentlicher Unterschied!

Den Unterschied erklärt flashfrog auf den Punkt genau, ebenfalls in einem Kommentar zu diesem Beitrag:

Madonna singt nicht anonym, sondern unter einem Künstlernamen. Paul Celan schrieb nicht anonym. Ronaldinho spielt nicht anonym Fussball und Benedikt XVI ist nicht anonym Papst.

Nachträgliche Anmerkung von Frau Zappadong: Ein Chläglitätsch ist ein Chläglitätsch ist ein Chläglitästsch.

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9 Antworten to “Lustiges Spiel im Internet: Anonyme Blogger outen”

  1. flashfrog Says:

    Abgesehen davon, dass das wirklich 1. unterstes Niveau ist und Herr R. 2. wohl besser erstmal im eigenen Hause kehren sollte:
    Hier bin ich wieder bei meinem ceterum censeo:
    Pseudonym ist nicht anonym!
    Madonna singt nicht anonym, sondern unter einem Künstlernamen. Paul Celan schrieb nicht anonym. Ronaldinho spielt nicht anonym Fussball und Benedikt XVI ist nicht anonym Papst.

    Anonymisierte Diskussionen sehen so aus:
    http://facts.ch/articles/638442-10-minuten-mut-zu-schreibwut-grenzen-der-gefolgschaft

  2. Mara Says:

    Ich hab mal den Link angeklickt…das ist ja echter Waschtag…

  3. zappadong Says:

    Erwähnenswert an diesem „Waschtag“ ist: zu all diesen Waschmaschinen-Schleuderzeichen gehörte einmal eine Identität. Wer sich die Mühe macht, die Diskussion aus dem Link durchzulesen, findet sogar heraus, wer hinter den einzelnen Schleuderzeichen steht. Ein kleiner Hinweis noch: Viele dieser Identitäten wurden ohne Wissen der betroffenen Personen und ohne vorherige Ankündigung gelöscht. Mitbeteiligt war … na, raten Sie mal!

  4. thinkabout Says:

    Was ich ganz besonders herrlich finde: „3 Identitäten“ sind auf flashfrogs Link noch ohne Vertiefung in die Inhalte auszumachen. Und wäreliwär ist das neben „Grant“??

    Und zu OR fällt mir nicht mehr viel ein…
    Anderen offenbar auch nicht…

  5. Thinkabout Says:

    Noch ein Nachtrag, ein Unterschied, der ganz wichtig ist, wie mir scheint:
    Oliver Reichenstein MEINT, er hätte einen „anonymen“ Blogger geoutet. In Wirklichkeit geht es dabei, wie bei Ihnen, Frau Zappadong, „nur“ um einen Blogger mit Pseudonym.
    Ein wesentlicher Unterschied!

  6. flashfrog Says:

    Mehrnoch, „Bruder Bernhard“ ist ja eine Kunstfigur, eine satirische Fiktion. Und dass man die literarische Figur nicht mit dem Autor verwechseln sollte, das lernt man doch eigentlich schon als Schulkind, oder?

  7. zappadong Says:

    Also, die Frau Zappadong, die ist zu 100 % echt (und schauftelt tatsächlich irgendwo in der Pampa gerade ein Loch in den Boden). Sie trinkt Milch, die sie bei Bruder Bernhard bestellt hat (100% biologisch), währenddem sie sich vom Journalistenschredder schreddern lässt und bei thinkabout ins Nachdenktraining geht. (Ich frage mich gerade, wo Sie denn zurzeit herumüpfen, Frau Frosch.)

    Was man dem verwirrten Outer (= Chläglitätsch) zugute halten kann: Manchmal liegen zwischen literarischer und realer Figur nur ein paar Bruchteile von Millimetern, manchmal berühren sie sich gar.

    Und manch einer hat seinen Humor vor Jahren irgendwo abgegeben und sich als Ersatz dem Hype verschrieben (und der ist ja bekanntlich nie lustig)

  8. zappadong Says:

    Und hier ein wichtiger Nachtrag. Der geoutete Blogger lässt sich das – mit recht – nicht gefallen:

    http://www.bruderbernhard.ch/latriperie/?p=50

  9. flashfrog Says:

    Es ist ja ein Treppenwitz. Das Lesen privater Korrespondenz von Facts-Kunden wurde ja mit dem Schutz solch persönlicher Daten vor Weitergabe begründet:

    „Facts 2.0 behält sich in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen das Recht vor, die von den Nutzerinnen und Nutzern eingegebenen Inhalte insbesondere bei Anhaltspunkten für eine gesetzeswidrige oder gegen die Geschäftsbedingungen verstossende Nutzung zu überprüfen. In der Praxis werden insbesondere plattforminterne Nachrichten, die Links zu externen Inhalten enthalten, überprüft, da damit beispielsweise pornographisches Material verbreitet oder versucht werden kann, private Informationen über andere Nutzerinnen und Nutzer zu erhalten.“

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