Warum Uertner in der „Willensnation“ uertnert

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Kurze Zeit war hier dieser Blog-eintrag eingestellt. Ich habe ihn nun in die „Willensnation“ ausgelagert. Zum einen will ich die user der Beiz nicht immer mit meinen Steckenpferden belästigen, zum anderen hat die Google-Suche mit gezeigt, dass die „credibility“ der „Willensnation“ bei Google grösser zu sein scheint, als jene der „Beiz 2.0“. Konkret: ein und derselbe Post, der in der „Beiz“ sogar ein paar Links mehr hatte und länger in der „Beiz“ lag als in der „Willensnation“, wurde 4 Plätze höher gerankt auf der dritten Trefferseite der Suche „Peer Teuwsen“.  Wenn mir jemand diese Mechanismen erklären könnte – ja, ich bin ranking-geil, ich will, dass meine Texte gefunden werden -, wäre ich ihr/ihm sehr verbunden.

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9 Antworten to “Warum Uertner in der „Willensnation“ uertnert”

  1. flashfrog Says:

    >> Zum einen will ich die user der Beiz nicht immer mit meinen Steckenpferden belästigen,

    @uertner: Sehr einverstanden. 🙂
    Du hast dich ja redlich bemüht, aber den Gefallen, dich hier rauszuwerfen, konnte ich dir einfach nicht tun. 😉

    Vielleicht könntest du es so halten, dsss du Themen von allgemeinerem Interesse (aktuelle Themen aus den Bereichen Politik, Medien und Kultur) weiterhin hier in der Beiz blogst und Spezialbeiträge zu deinen Lieblingsspezialthemen (Calvin, Armee, Misogynie etc.) in deiner Willensnation.

    >> um anderen hat die Google-Suche mit gezeigt, dass die „credibility“ der „Willensnation“ bei Google grösser zu sein scheint,

    Ich fürchte, da muss ich dich ein bisschen desillusionieren. Wie viele User lesen denn noch die dritte Seite der Googletreffer, wenn sie schon vorher gefunden haben, was sie suchen?
    Wer nach einem konkreten Namen sucht, ohne Zusatz, der wird vermutlich an biografischen Informationen zu der Person interessiert sein und nicht an dir, sorry. Es ist also nicht so wichtig, wie viele Klicks du bekommst, sondern, dass die richtigen Leute, also die, die wirklich das suchen und sich für das intressieren, was DU schreibst, deine Seite finden.
    Ein Tool dafür wäre z.B., deinen Blogbeiträgen bestimmte „Tags“ (=Schlagworte) zuzuordnen (findest du bei WordPress auf der Seite, wo du die Artikel schreibst, rechts mittig unter „Artikel-Schlagworte“).

    Eine Art Archiv von deinen veröffentlichten Texten und Hinweise auf neue Publikationen von dir finde ich als Uertner-PR in einem personenbezogengen Blog wie der Willensnation eine gute Idee.
    In der Beiz dagegen sollte es eigentlich mehr um die Sachthemen und weniger um das Ego der Autoren gehen. 😉

  2. thinkabout Says:

    @flashfrog
    An die Wirksamkeit dieser Tags glaube ich allerdings nicht besonders.
    Es gibt davon so viele, dass da sehr viel Glauben dazu gehört.
    Richtig ist, was Du zum Ranking schreibst: Ab Seite drei sind drei oder vier Positonen mehr unerheblich. Google rankt vor allem danach, wie viele Besucher eine Seite hat, auf der Google ein Stichwort findet.
    So konnte der geneigte Leser, der nach Darmverwicklung suchte, monatelang bei mir zuerst fündig werden, weil ich das irgendwo mal erwähnte. Schlicht wohl deshalb, weil alle andren Seiten, die das Thema wohl viel gezielter angingen, weniger Traffic vorzuweisen hatten.

    Darum ist wohl, für allgemeine Relevanz eher eine Seite wie Alexa ausschlaggebend.
    Die Beiz ist – wie schon besprochen beabsichtigt – in erster Linie ein Forum für ex-Facts-User und damit ein nicht ganz geschlossener Diskussionskreis, aber eben doch eine Randveranstaltung.
    Das ist ehrlich, und das Schicksal vieler Blogs. Ganz sicher aber gibt es kaum ein anderes Diskussionsforum mit dieser Verbreitung, bei dem so viele Leser aktiv an der Diskussion teilnehmen.
    It’s up to you. Wie immer. Du bist ein freier Mensch.

  3. flashfrog Says:

    @Thinkabout: Die Beiz ist offen für Kulturblogger, literarische Blogger, politische Blogger, aber sie müssen halt schon ein bisschen zu uns passen.
    Und mir ist es ehrlichgesagt ziemlich egal, wie viele Klicks wir haben, solange die Diskussionen hier lebendig und niveauvoll sind. Deswegen halte ich auch wenig von uertners Versuch, den Blog mit Boulevard-Klatsch-Geschichtchen zu ver-Blick-en.

  4. zappadong Says:

    „aber sie müssen halt schon ein bisschen zu uns passen.“

    Da muss ich jetzt grad mal tief durchatmen. Und mir überlegen, was das genau heisst.

    Ich fand es total gut, dass Claudio Zanetti von der SVP den Weg in die Beiz gefunden hat.

    Ich finde uertners provokative Beiträge gut (sie fordern nämlich heraus). Und er SCHREIBT BEITRÄGE – das heisst, er hält unter anderem die Beiz am Laufen. Es gab hier nämlich auch schon Zeiten, wo man gut und gerne ein „Diesen Monat geschlossen“ an die Tür hätte hängen können.

    Ich wünsche mir verschiedene Blickwinkel. Dazu ist eine Beiz da. Wer je in einer BEIZ (nicht in einem Café) war, weiss, wie heftig es da zu und her gehen kann, vor allem am Stammtisch.

    Dass der uertner manchmal überwiegt, ist nicht seine Schuld. So, wie ich das verstanden habe, können in der Beiz verschiedene Autoren und Autorinnen Artikel einstellen. Wenn sie das nicht tun – aus was für Gründen auch immer – kann man nicht mit dem Zeigefinger auf den lautesten Stammtischler zeigen.

    Und das mit dem Ex-Facts: Da bin ich ein wenig im falschen Film. Ist das hier nun in erster Linie die Stamm-Kantine für irgendwelche nostalgischen „Ex-ler“ oder eine Beiz, in der gesellschaftliche und politische Themen kontrovers diskutiert werden sollen / dürfen?

    EDIT: Ist noch witzig. Der uertner will kein Türmchen, sondern einen Stuhl am Stammtisch. Dazu sollte er aber „ein bisschen zu uns passen“. ähm …. wir diskutieren gerade die Minarett-Initiative. Von wegen passen, dem Hinterfragen von passen und so. Wenn ich jetzt ganz böse wäre, würde ich sagen: Du solltest vielleicht ein Türmchen bauen wollen, uertner. Wörtlich und im übertragenen Sinn. Hättest es leichter.

  5. flashfrog Says:

    @zappadong: Ähm, ich fürchte, das hast du gründlich missverstancden. Es geht bei dem „passen“ überhaupt nicht um uertner. Uertner passt hier wunderbar (auch wenn mir sein Ton nicht immer passt) und das stand für mich auch nie zur Debatte.

    Mit „passen“ meine ich, dass Leute, die wir künftig neu als Blogger in die Beiz aufnehmen, thematisch ein bisschen passen sollten. Also, dass ein Technikblogger, der ausschliesslich oder hauptsächilch über die jeweils neuesten Gadgets bloggt oder jemand, der bloggen als öffentlich Tagebuch führen über die drolligsten Erlebnisse mit seinen Katzen versteht, hier nicht so wirklich reinpasst. (Thinkabout hatte vor langer Zeit mal jemanden vorgeschlagen, der meiner Meinung nach nicht so passte, darauf spielte er an und darauf habe ich ihm geantwortet.)

    Meinungsvielfalt ist natürlich ausdrücklich erwünscht. Ich glaube, das habe ich auch schon mehrfach hier gesagt. („Für mich ist die Beiz ein kleines Wunder: Ein Ort, an dem Menschen höchst unterschiedlicher politischer Überzeugungen, Religionen, Nationalitäten, Muttersprachen, Geschlechter, sexueller Orientierungen, Altersstufen und Berufe mit einander respektvoll über aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Themen diskutieren können.“)

  6. thinkabout Says:

    @flashfrog
    Stimmt, Du hast mir seinerzeit geantwortet. Deine Begründung für die Ablehnung eines Bloggers enthielt aber tatsächlich explizit den Hinweis, dass dies hier ein Blog für bloggende EX-Facts-User sein soll.
    Darum habe ich mich auch nicht weiter nach möglichen weiteren Autoren umgesehen.

  7. flashfrog Says:

    @Thinkabout: Wie gesagt, das ist neun Monate her. Und es ging damals konkret um einen Börsen- und Investmenttipp–Blogger, der zudem gerade verkündet hatte, dass er die Nase voll hat vom Bloggen.

    Wenn aber beispielsweise Diana hier nicht nur kommentieren sondern mitbloggen wollte, dann würde mich das sehr freuen. Sie kennt die Beizkultur inzwischen, sie erträgt uns trotzdem 🙂 , sie schreibt sehr intelligente und fundierte Beiträge, solche Leute wünsche ich mir in der Beiz.

    Und ja, ich wünsche mir auch, dass mehr von den „alten“ Beizlern wieder ein bisschen aktiver hier bloggen. Danke @uertner und @Thinkabout, dass ihr das tut.

  8. flashfrog Says:

    Achja, und zum Google-Ranking: Ganz so einfach ist die Sache nicht. Es gibt eine ganze Berufsgruppe, die sich damit beschäftigt, herauszufinden, nach welchen Kriterien Google rankt und versucht, Websites darauf zuzuschneiden. Das ist eine Wissenschaft für sich.

  9. Diana Says:

    >>>Wenn aber beispielsweise Diana hier nicht nur kommentieren sondern mitbloggen wollte, dann würde mich das sehr freuen. Sie kennt die Beizkultur inzwischen, sie erträgt uns trotzdem , sie schreibt sehr intelligente und fundierte Beiträge, solche Leute wünsche ich mir in der Beiz.

    Das ist sehr lieb von Dir, im Moment aber möchte ich noch „nur“ Kommentatorin / Gast bleiben. Arbeit in einer Beiz ist ein Chrampf, wie ich von meiner früheren Joberei im Gastgewerbe weiss 😉 Im Ernst, im Moment habe ich auch zuviel Arbeit um mich wirklich sinnvoll und nahhaltig einbringen zu können. Bin aber gerne weiterhin lesend und ab und zu kommentierend hier.

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