Alle reden übers Wetter, aber keiner tut was dagegen

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Das ist ein alter Klo-Spruch.
In Kopenhagen wird zur Zeit wieder mal übers Klima verhandelt. Das Ziel der meisten Länder scheint mal wieder zu sein, nicht so viel wie möglich zu tun, sondern – zumindest selber – so wenig wie möglich zu tun, um die Klimaerwärmung zu minimieren. Sowas nennt man gemeinhin: Nichts als heisse Luft produzieren.
Die G77, ein Zusammenschluss der Arschkartenländer, hat deswegen zu einem Boykott der weiteren Verhandlungen aufgerufen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-12/kopenhagen-klimagipfel-afrika
Wie kommt das eigentlich, dass für notleidende Banken locker Milliarden über Milliarden zur Verfügung stehen, für notleidende Menschen heisst es: „Sorry, aber Afrika ist nicht systemrelevant“? Und das, obwohl fast alle Experten, die bei Trost sind, sagen, dass uns Dürren, Überflutungen, Stürme und dergleichen in der Zukunft so teuer zu stehen kommen werden, dass die derzeitige Krise geradezu lächerlich daneben wirkt?

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18 Antworten to “Alle reden übers Wetter, aber keiner tut was dagegen”

  1. Mara Says:

    Zu weit entfernt…., die Angst vor dem Fremden im Nachbahrhaus is anscheinend wohl realer.

    Ich muss gestehen, auch für mich ist das alles noch sehr abstrakt – und ein bischen hab ich noch den Hyp in den 80-er Jahren im Kopf (Waldsterben). Von daher hab ich für mich selber auch kein Gefühl dafür wie real die Gefahr ist.

    Hinzu kommt, dass mir in dem Diskurs um die Klimaentwicklungen die Dementis fehlen. Ich zweifle nicht an, dass es eine Erwärmung gibt. Aber eine wissenschaftliche These ist doch nur so gut, wie es genügend Leute gibt, die die These zu widerlegen versuchen. Wenn man jetzt nirgends lesen kann, dass z.B. dieses oder jenes Phänomen, dass ansonsten alle unter umweltschäden bedingte Klimaerwärmung abhacken, „natürliche“ Ursachen haben fehlt es an diesen Korrektiv. – Das macht mich extrem skeptisch.

    Die nächste Mittelstrecke werde ich trotzdem in Zukunft wieder mit dem Zug machen (wenn das überhaupt noch möglich ist…Zugunernehmen sei Dank..:-(

  2. Mara Says:

    Manchmal werden Wünsche gleich erfüllt

    Nzz vom 16 Dezember 2009 s. 58

    „Die Erwärmung lässt sich Zeit“ / Natürliche Variabilität überdeckt langfristigen Trend

  3. Bruder Bernhard Says:

    zu Flashfrogs Ausgangsfrage: Das möchte ich auch gerne wissen. Und ich habe absolut Null Verständnis für die Klimaskeptiker. Einerseits ist es nicht ganz passend, das Waldsterben als Zeugen für einen wissenschaftlich-politischen Irrtum heranzuziehen, denn grad dass der Wald entgegen den Prognosen weniger leidet, könnte ja auch als Indiz für die Wirksamkeit politischer Gegenmassnahmen herangezogen werden.

    Andererseits würden die Milliarden, die für die Umwelt aufgewendet würden, ja sowieso zu einer grösseren Lebensqualität führen. Das dürfte doch eigentlich schon Grund genug sein, diese endlich aufzuwerfen. Oder gibt es wirklich jemanden, der Abgase, Stau, Pendlerstress, kaputte Meere, asthmatische Kinder, Hautkrebs, Sommersmog, der zum Verzicht auf körperliche Anstrengung zwingt, der all das nicht Grund genug findet, eine Grossanstrengung wie für das Finanzsystem zu rechtfertigen?

  4. Mara Says:

    @bb

    Ja, das sind genügend Gründe – aber meines Wissens nicht die Gründe die gerade in Kopenhagen verhandelt werden. Da geht es nur um die Frage der Erwährmung, 2 oder 3 Grad…(eigentlich pervers..allein die Fragestellung). Und solange sich Dreckschleudern wie China und Indien wegen ihrem Entwicklungslandbonus (hallo!!) vor Massnahmen drücken können, wirkt das alles ein bischen wie ein Theater. Die Vorschläge von Schweden und Deutschland sind gut – werden aber wohl kaum eine breite Anhängerschaft bekommen.

    Das Waldsterben habe ich als Beispiel angeführt, weil es damals auch einen medialen Hype sammt Untergangsstimmung gab (zumindest hab als Jugendliche ich das damals so wahrgenommmen). Eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Bearbeitung von Umweltthemen durch die Medien ist daher meines erachtens durchaus angebracht.

  5. Bruder Bernhard Says:

    @Mara. nix gegen Skepsis – aber die globale Erwärmung ist ja nicht ein Medienhype, sondern sie wird von der Wissenschaft in fast 100%iger Einmütigkeit konstatiert, Gründe und Gegenmassnahmen benannt, und mir fällt z.B. auf, dass die Ernüchterung dort immer grösser wird. Kürzlich grad wurde wieder festgestellt, dass die Wechselwirkungen teilweise unterschätzt worden sind.

    Man kann nur mit den Forschern hoffen, dass sie allesamt im Unrecht sind… Die Chancen stünden etwas besser als im Lotto, bei 1 %, meint ein Klimaforscher in der Zeit: http://www.zeit.de/2009/14/DOS-Schellnhuber?page=6

    Ich habe Verständnis für die Entwicklungsländer, wir hier haben den Schmutz angerichtet, und sie sollen nun auf die ungebremste Entwicklung à la Europa verzichten. Das soll man ihnen vergüten, und zwar mit den aus der Schmutzproduktion erzielten Gewinnen. Das ist doch wirklich eine nachvollziehbare und stimmige Haltung.

  6. uertner Says:

    @Mara
    Auch in dieser Diskussion habe ich den Eindruck, Sie argumentieren nur entlang von Diskursen. Sollte die Erderwärmung wirklich Menschenverursacht sein (und vieles scheint mir dafür zu sprechen) dann müsste man doch schon beim leisesten Verdacht massive Massnahmen ergreifen.
    Ihre Diskurs-Ästhetik erscheint mir ziemlich sachfremd. Ich weiss, ich bemühe hier wieder ein Klischee: aber diese Art des Diskurses, ist das was ich „deutsch“ nenne: durchwoben von diskursästhetischen Anforderungen, immer um eine nur in Worten bestehende und konstruierte Wahrheit ringend.

    Machen Sie mal eine Bergwanderung in den Alpen und lassen Sie sich von Einheimischen die Auswirkung von Rückgang von Gletschern und Permafrost erklären. Sprache dient nicht nur zur Selbstdarstellung, sondern ab und an auch: zur Vermittlung von Tatsachen.

    Wir Schweizer Bergler brauchen die Sprache für Warnungen: Achtung es kommt, 5 Meter hoch. Ist eine Tatsache.
    In den mythischen deutschen Wäldern, kann man das rauschen der Eiche interpretiern: in epischen Diskussion. „Wenn aus ihren Worten spricht nicht der wahre dialektische Sinn, und die Regeln der Logik haltet ihr auch nicht ein, mir scheint, so kann er nimmer sein, etc. ppl blablabla.“ .Den Heine hats genervt, den Tucholsky hats genervt, und dem Uertner geht dieses ideologische Geschwurbel auch auf den Keks.

  7. Mara Says:

    @BB

    Manches mal ist es meinem Empfinden durchaus ein Medienhype – wenn der Artikel über zunehmende Wirberstürme gleich neben der Werbung für den SUV steht – dann heisst es für mich, dass man sich keine klaren Gedanken darüber gemacht hat was man denn da eigentlich schreibt. Es werden medial Schreckensbilder verbreitet ohne die für den einzelnen so relevanten Fragen anzugehen, wie es denn z.B. mit dem eigenen Mobilitätsverhalten aussieht. Bilder vom untergehenden Malediven werden dann schick, aber es wird nicht mit dem Konsumverhalten in Verbindung gebracht. – Das macht es für mich zum Hype.

    Von daher fände ich es sehr viel sinvoller, klarere Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen Schweizer SUV im Stadtdschungel (und seinen 20 l verbrauch) und rutschenden Bergen. Vielleicht wird es dann weniger zu einem „Seh her und stau“ Thema.

    Ich weiss nicht ob es etwas bringt den westlichen Schmutz mit dem östlichen Schmutz oder dem asiatischen Dreck aufzurechnen. Wenn man sich China anschaut hat man schon den Eindruck von ihnen längst eingeholt worden zu sein. In der Frage der Kompensation und Forderungen spielen sowohl auf der Nehmer- als auch Geberseite schlechtes Gewissen hinsichtlich der Vergangenheit sicherlich eine grössere Rolle. Für leckende russische Ölpiplines oder ganze landstriche versauenende chinesische Flüsse kann ich allerdings auch hinsichtlich der dort lebenden Menschen wenig verständnis aufbringen. Es geht ja in China nicht nur um bessere Filter – sondern um überhaupt mal Filter.

    @uertner

    Ist anstrengend mit jemanden zu diskutieren der einzelne Argumente ernst nimmt oder?

    PS: aus den Wälder aus denen ich komme hatte man 5 sec Zeit um vor den Wölfen und Bären zu warnen, das geht sogar noch schneller.

  8. uertner Says:

    Und hier sagt es einer viel besser, als ich es könnte:

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-51/artikel-2009-51-seite-66.html

    Aber das ist eine andere Geschichte.

  9. flashfrog Says:

    Ach je, die Weltwoche ´betreibt mal wieder Anti-Deutschen-Hetze.
    Biller ist ein krankhafter Selbstdarsteller und mittelmässiger Schreiberling, der aus seinen früheren Erfahrungen gelernt hat, dass sich seine Bücher am besten verkaufen, wenn er einen Skandal auf Kosten anderer produziert.
    Und weil die Nazikeule zur Erzeugung von Skandalen immer noch das billigste und effizienteste Mittel ist, greift er beherzt in dei braune Mottenkiste und stilisiert sich, den Polemiker, zum armen missbrauchten Opfer einer ewigbösen deutschen Welt.
    Entlarvend für die Weltwoche sind die Fragen des Interviewers, die gezielt auf „Hass“ und „Verachtung“ gegen Deutsche aussind.
    Das Tragische daran ist, dass Leute, die Deutschland weder kennen noch wirklich kennenlernen wollen, solche blödsinnigen Polemiken auch noch für bare Münze nehmen.

    Aber @uertner: das hat alles nichts mit dem Thema des Threads hier zu tun. Wenn du also so freundlich sein würdest, deinen persönlichen Deutschenhass ein wenig zu zügeln und beim ja nun nicht gänzlich unwichtigen Thema Klima zu bleiben, wäre ich dir sehr verbunden.

  10. flashfrog Says:

    Back to topic: Ein Psychologe hat herausgefunden: Menschen fürchten sich systematisch vor den falschen Dingen, weil der Mechanismus der Angst zu einer Zeit in der Evolution entstanden ist, als die Welt noch gründlich anders aussah und es noch keine Autos gab. Damals war es vielleicht sinnvoll, sich vor einer Spinne zu fürchten, die giftig sein konnte oder vor Mäusen, die die überlebensnotwendigen Wintervorräte verputzen konnten. Viele Menschen fürchten sich deshalb auch heute noch eher vor Spinnen und Mäusen als davor, mit Tempo 200 über die Autobahn zu rasen oder 2 Schachteln Zigaretten pro Tag zu rauchen.
    Ähnlich ist das vielleicht beim Klima: Das ist so abstrakt, so weit weg, da kriegen wir erst Angst, wenn wir selber diejenigen sind, denen der Gletscher unterm Hintern wegtaut, weil dann die deutschen Touristen nicht mehr zum Snowboarden kommen, oder wenn der Fluss plötzlich im eigenen Wohnzimmer steht.
    Wir fürchten uns vor einem kläffenden und knurrenden Hund. Zu Recht. Aber in dem Fall brauchen nicht erst den Beweis, dass er uns auch wirklich wissenschaftlch bewiesen zu hundert Prozent garantiert beisst, wenn wir das Grundstück betreten sollten, um uns zu fürchten.

  11. Claudio Zanetti Says:

    Wir sollten das mit dem Gutmenschentum nicht übertreiben. Was im Zusammenhang mit der Klima-Diskussion gegenwärtig abläuft ist schlicht und einfach grotesk.

    Was zum Beispiel Lumumba Di-Aping, Delegierter des Sudan und Sprecher der Entwicklungsländer beim Klimagipfel in Kopenhagen, von sich gegeben hat, spottet jeder Beschreibung: Der Sudanese wirft uns Europäern vor, wir machten uns eines millionenfachen Völkermordes schuldig, weil wir ihm nicht die Milliarden für den Klimaschutz geben, die er gerne gehabt hätte. Das ist ein so starkes Stück, dass man es nur als missglückten Witz verstehen kann.

  12. zappadong Says:

    Man müsste blind und taub sein, um die Veränderungen nicht zu bemerken. Weshalb ich trotzdem keinen einzigen Artikel zur Klimakonferenz gelesen habe: Man wusste im Voraus, dass absolut nichts herauskommen würde. Das ist Frust pur.

    Eine gute Freundin hat mir heute in einer Mail (im Zusammenhang mit einem Austausch über die Minarett-Initiative) geschrieben:

    „Wenn ich eine Prognose für die Zukunft abgeben müsste: In einigen Jahren wird es brandgefährlich sein, mit grauen Löckchen und Gehstock auf die Strasse zu gehen. Weil die Jungen dann der Zorn gepackt hat über unsere Generation, die die Welt so in die Scheisse geritten hat, und dabei lustig verkonsumierte, was die Ressourcen der kommenden Generationen waren. Die wenigen Jungen werden keine Lust mehr haben, die vielen Rentner auszuhalten. Altersarmut und Gewalt gegen Alte wird an der Tagesordnung sein.

    Spätestens dann werden wir uns wünschen, heute alles menschenmögliche getan zu haben, um ein gutes Zusammenleben aller zu gewährleisten.“

    Ich fürchte, sie hat recht.

  13. Diana Says:

    @Claudio Zanetti,

    Ja, ein grosses Problem ist, dass es sich die Entwicklungsländer in ihrer Opferrolle gemütlich eingerichtet haben, eine Rolle, die sie einerseits natürlich auch wirklich haben, die aber andererseits (auf vielen Gebieten) auch längst selber verschuldet ist.
    Die verheerenden Umweltzerstörungen in diesen Ländern durch Überbevölkerung, Brandrodung und daraus resultierender Verwüstung sind nur zum Teil von den Industriestaaten verschuldet, sondern auch Resultat eines mangelnden Willens zur Besserung seitens der lokalen Regierungen, die einen Sumpf aus Korruption und Misswirtschaft etabliert haben, in dem ein grossteil der Hilfe von aussen versinkt. Von den Bürgerkriegen, Gewalt und Unruhen rede ich jetzt mal gar nicht.
    Für diese Regierungen ist es fast schon ein Reflex einfach alles auf die bösen Industrienationen zu schieben, statt endlich mal anzufangen, mit den Mitteln, die man hat, eine Besserung zu erarbeiten.

  14. Claudio Zanetti Says:

    Es gibt keinen Beweis für einen vom Menschen verursachten Klimawandel. Wer schon einmal einen Baum betrachtet hat, weiss, dass es in der Natur grosse und kleine Zyklen gibt. Das war immer so, und das wird immer so sein.

    Nach „Climategate“ können nur noch Klima-Zeloten wie Moritz Leuenberger bestreiten, dass gestützt auf geheimen Absprachen Daten manipuliert wurden. Was nicht ins Konzept passte, wurde konsequent unter Verschluss gehalten. Niemand sollte erfahren, dass seit über zehn Jahren kein Temperaturanstieg zu verzeichnen ist. Die Verschleierung ging so weit, dass gezielt Daten vernichtet wurden, um sie nicht eines Tages aus rechtlichen Gründen veröffentlichen zu müssen. Weiter geht aus den Mails klar hervor, dass gegen Skeptiker der politisch korrekten Klimaforschung regelrechte Mobbing-Attacken durchgeführt wurden.

    Im Stile goebbelscher Propaganda wurde Jahre lang gelogen, was das Zeug hält. Dabei lässt sich mit einem Eiswürfel und einem Glas Wasser nachweisen, dass selbst das vollständige Schmelzen des Polareises keinen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge hätte. Auch die Sache mit den Eisbären ist Quatsch. Pro Jahr müssen zur Regulation der in den vergangenen 50 Jahren von 5’000 auf 25’000 angewachsene Population etwa 800 Tiere abgeschossen werden.

    „Waldsterben“, „Ozon“, „Feinstaub“, „Vogelgrippe“, „BSE“. Ständig tauchen neue Horrorszenarien auf. Und regelmässig ist es bestenfalls „fünf vor zwölf“. Und jedes Mal kann der Untergang höchstens noch mit viel Geld abwendet werden. So ist es auch mit dem Klima. Seit Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls am 16. Februar 2005 wurden von den Vertragstaaten über US$ 717′300′000′000 ausgegeben, um die Temperatur bis zum Jahr 2050 um den Bruchteil eines Grades zu senken. Nur die Wirtschaftskrise vermochte die Masslosigkeit der Politiker etwas zu zügeln. Neue, noch groteskere Szenarien liessen nicht auf sich warten. So liess das deutsche Potsdam-Institut verlauten, es sei alles viel schlimmer als befürchtet, es drohe nun ein sprunghafter Temperaturanstieg. Noch in diesem Jahrhundert müssten die Emissionen auf Null gesenkt werden, um das Klimasystem zu stabilisieren. – Man denkt nach „Climategate“ unweigerlich an den irakischen Informationsminister Muhammad as-Sahhaf oder an die Durchhalteparolen des SED-Politbüros kurz vor dem Mauerfall.

    Schon vor über zehn Jahren sagte der Kulturwissenschaftler Benny Peiser, dass er der Mafia, wäre er deren Finanzberater, empfehlen würde, in den Handel mit Klimazertifikaten einzusteigen. Tatsächlich kommt es im Zusammenhang mit dieser modernen Form des Ablasshandels immer wieder zu massiven „Unregelmässigkeiten“. Konsequenzen hat dies keine. Es herrscht Omertà. Und diesem Gesetz des Schweigens folgend, wurde auch kommentarlos hingenommen, dass die jüngsten Gewinne der amerikanischen Banken zu einem grossen Teil im Handel mit ebendiesen Klimazertifikaten erzielt wurde. Es handelt sich um die gleichen Banken, die den Wahlkampf von Barack Obama grosszügig unterstützt haben. Für diese Leute können Massnahmen gar nicht einschneidend genug sein, denn sie verdienen sich daran dumm und dämlich.

  15. uertner Says:

    @Zanetti
    Jede Überzeugungshorde hat ihre Omertà. Das ist eine anthropologische Konstante. Dem Jungtürken Zanetti würde es mehr Ehre eintragen, er würde sich um die Unregelmässigkeiten kümmern, die im Verkauf von Militärliegenschaften aufgetreten sind: ich denke das könnte ein Stall des Augias sein. Aber das VBS/EMD war halt immer in SVP-Hand: gäll Zanetti.

  16. Claudio Zanetti Says:

    @ uertner
    Da könnten Sie sich sehr täuschen.

  17. Bruder Bernhard Says:

    Der Witz des Jahres (gut, übertrieben, weil er ist überhaupt nicht neu): Ein SVPler wirft Anderen Goebbelsche Propagandamethoden vor. Mit solchen Leuten ist jede Online-Debatte pure Zeitverschwendung.

    Vielleicht bringt sich Herr Zanetti mal auf den „Stand der Forschung“ (gar nicht so schwer, Richard J. Evans lesen), dann erkennt er vielleicht, wer in Wahrheit sich von Goebbels inspirieren lässt.

  18. Titus Says:

    Die abschmelzenden Gletscher in unseren Breitengraden sollten eigentlich Beweis genug sein für die Erwärmung – ob menschengemacht oder auch nicht.

    Das kann beispielsweise dazu führen, dass der Rhein immer häufiger nicht mehr genug Wasser führt und somit ebenso häufig die Rheinschifffahrt eingestellt werden muss.

    Nun können wir den Kopf in den Sand stecken und die Klimaerwärmung ad acta legen – oder uns ernsthaft mit den möglichen Folgen auseinandersetzen. Ich ziehe Letzteres vor.

    Auch dass die fossilen Brennstoffe sich langsam zu Ende neigen, ist eine Realität. Wir haben somit grösstes Interesse daran, diese CO2-Generatoren so bald wie möglich zu ersetzen – mit oder ohne Klimaziele.

    Alles andere wäre eben auch wieder nur den Kopf in den Sand gesteckt…

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