Archive for März 2010

Der Blocher im Schrank

März 23, 2010

Ein schöner Artikel für Sprachfetischisten:
«Jetzt wird endlich wieder rausgestuhlt!»

Bitte auch die herrlichen Kommentare unter dem Artikel mitlesen! Meine Lieblingssätze aus den Artikel-Kommentaren:

„Versorg doch den Blocher bitte im Schrank.“ (Hm, ist das nicht eher ein Kasten?)

„Hinter verschlossenen Türen traten die Parlamentarier auf die Vorlage ein.“

Zur Gruppe „Schweizerdeutsche Ausdrücke auf Hochdeutsch benutzen“ bei Facebook gehts hier. ( Schon fast 1000 Fans)

Und eine schon etwas ältere aber sehr hübsche Erklärung, warum Deutsche Schweizer so schwierig verstehen, liefert Laura de Weck in der NZZ: Nachbarschaften
(gefunden via Blogwiese, da gibt es noch viel viel viel mehr von sowas.)

Schützenwesen und Waffeninitiative

März 18, 2010

Dieses Jahr wird in der Schweiz nicht nur das grosse Schützenfest in Aarau stattfinden, sondern auch die eidgenössische Waffeninitiative zur Abstimmung gelangen, die von der SP als „leichter Sieg“ eingeschätzt wird. Auch ein Grossteil der „veröffentlichten Meinung“ scheint sich der mit immer engerer Kadenz abgefeuerten „Studien“ der Experten Kilias und Konsorten ziemlich kritiklos anzuschliessen. Einzig die Weltwoche gibt kontra. Allerdings in oft sehr polemischem Ton und immer mit dem rhetorischen Baseball-Schläger.

Darum möchte ich hier in der Beiz einen Thread eröffnen, in dem Artikel verlinkt werden, die meiner Meinung nach das Thema differenziert beleuchten helfen.

Ausgehen möchte ich von einer mütterlichen Beobachtung im Mama-Blog, nämlich, das Kinder mit Gefahren umgehen lernen müssen. Sodann möchte ich auch auf das schon im „Magazin“ seinerzeit heftig debattierte Gespräch zwischen Maj Werner Gartenmann (der Mann der die Taschenmuntion behalten möchte) und Maj Daniel Jositsch (der Mann der seine Familie verlassen hat und um mit Chantal Gallade zusammenziehen zu können seine Dienstwaffe im Sommer 2007 im Zeughaus abgegeben hat)

Was haben wir eigentlich aus der Krise gelernt?

März 7, 2010

Nichts. Meint zumindest die Zeit in einem lesenswerten Artikel.

„Dieses Versagen der Politik zeigt an, dass weit mehr auf dem Spiel steht als Konjunktur und Staatsfinanzen. Je länger die Finanzoligarchen die Regierungen derart vorführen, umso mehr verkommt die Demokratie zu einem Schauspiel der Ohnmacht, das die Bürger gefährlichen Populisten in die Arme treibt. „