Change

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Obama 2008

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Obama 2010

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Obama 2012

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16 Antworten to “Change”

  1. Mara Says:

    Darf ich gehässig sein?.. Ich habs ja damals schon gesagt..:-)

  2. uertner Says:

    Nun, ich finde diese Satire etwas verfehlt. Vieles wurde erreicht. Diese Art Satire schwimmt auf der Welle der nun wahrlich doof-dreisten „Tea-Party-Bewegung“.

    Mir gefiel die Real-Satire Obamas sehr gut. Im Gespräch mit einem Komiker soll er auf die Frage, ob er an seinem Slogan festhalten wollte:

    „Yes we can, .. BUT ….(Gelächter)“ Die wirklich grosse Satire kommt aus der Realität. Auf am Taumelnde, oder schon am Boden liegende noch einzuprügeln ist nicht sehr „satirisch“. Denn was aus Amerika werden wird, wenn diese „Grizzly-Mums“ ans Ruder kommen, kann keinen einigermassen verständigen Menschen erfreuen.

  3. uertner Says:

    http://www.tvsquad.com/2010/10/28/jon-stewart-barack-obama-calls-president-timid/

  4. Claudio Zanetti Says:

    Obama versprach „change“, jetzt gibts „change“ dank der Tea-Party. Obama kann zufrieden sein.

  5. flashfrog Says:

    Ja, der Change ist jetzt ein bisschen anders ausgefallen, als Obama sich das vorgestellt hatte.
    Aber ich glaube nicht, dass die amerikanischen Wähler so grandios doof sind, wie es den Anschein hat von hier drüben. Ich glaube, die wollten einfach, dass diejenigen, die die Krise verursacht haben, also die Republikaner, jetzt auch beim Aufräumen mithelfen.

    @Giorgio: Schön, dass du meinen FB-Status vom 2.11. hier zitierst. 🙂
    Es lohnt sich, die ganze Sendung zu anzuschauen, dann wirds noch viel lustiger:
    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-october-27-2010/barack-obama-pt–1

  6. Titus Says:

    Ich finde das jetzige Tief Obamas und der Demokraten die bessere Voraussetzung für die Wiederwahl Obamas in zwei Jahren. Man stelle sich vor, die Demokraten hätten haushoch gewonnen, dann würden sie nämlich erst in zwei Jahren abgestraft.

    Bei der jetzigen Patt-Situation ist das allerdings kaum möglich. Es kommt dann wieder auf die Inhalte an und nicht aufs Abstrafen der Einen oder dem Huldigen der Anderen aus Prinzip.

  7. Thinkabout Says:

    Auch ich finde diese Art Satire falsch. Es ist gar nicht so wenig erreicht worden. Häme ist auf jeden Fall völlig deplaziert und manchmal auch eine Art reaktionäre Obstruktion.

  8. Mara Says:

    Und woher sollen dann in zwei Jahren plötzlich die Inhalte her kommen?

    Trotz der grossen Idee der totalen Veränderungen kann ja nur schlecht was werden, wenn man garnicht weiss wohin man gehen will. So grussig die erz-konservative Teaparty ist, sie haben wenigestens eine Idee für die Zukunft (auch wenn das nur die alte Vergangenheit ist).

    Gerade jetzt mit einer Mehrheit der Republikaner bleibt von den verwässerten Reformen endgültig nichts mehr übrig.

    Es geht doch bei der Häme fast weniger umd die Person Obama selbst, als um die grosse Luftblasse des wir wollen alles ändern – die Luftblase der sehr schnell die Luft ausgegangen ist.

    Jubel und Charisma allein nützen halt manchmal reichlich wenig.

  9. flashfrog Says:

    Das ist keine Häme, das ist Galgenhumor.

    @Mara: Obama hat durchaus ein Programm und konkrete Ziele. Im Gegensatz zu vielen Teaparty-Wirrköpfen.
    Das ist ja das Absurde: Obama hat viele seiner Vorhaben nicht oder nur verwässert durchbringen können, weil die Republikaner sich quer gestellt haben. Und um Obama dafür zu bestrafen, haben die Leute die Republikaner gewählt.

  10. uertner Says:

    @flashfrog
    Mir war ja deine Obama-Hagiografie vor der Wahl ja schon reichlich naiv, dass Du ihm jetzt noch hinterhertrittst gefällt mir umso weniger. Auf den Pöbel ist kein Verlass…
    Galgenhumor kann man nur für sich selber und nicht für Dritte entwickeln, weshalb auch Juden andere Witze über den Holocaust machen dürfen, als die Goijim. Satirisch wäre es sich was Galgenhumorhaftes zur Merkel einfallen zu lassen. Aber dazu fällt den Deutschen nichts ein. Denn Merkel das ist ja die Obrigkeit und zwar die eigene! 😉

  11. flashfrog Says:

    @uertner: Nur weil du einen Witz nicht verstanden hast brauchst du nicht anzufangen rumzupöbeln. Schade auch, dass dir immer nur die selben langweiligen Deutschen-Klischees einfallen, wenn du glaubst, dich verteidigen zu müssen.

    Die Merkel hab ich übrigens nicht gewählt. Und zu der fällt mir eine ganze Menge ein, wenn du z.B. mal in den vorletzten Nebelspalter guckst.

    Aber es stimmt, ein Stück von mir fühlt sich bei solchen Gelegenheiten in der Tat noch als New Yorker. (Dort hat man übrigens überwältigend demokratisch gestimmt.)

  12. Titus Says:

    @ Mara
    An Inhalten dürfte es Obama sicher nicht mangeln. Nur geht es hier eben um genau dieses „but“ nach dem „Yes we can“. So war beispielsweise trotz Mehrheiten in beiden Kammern die so genannte „ObamaCare“ lange Zeit gar nicht sicher.

    Dann kommen eben auch noch Altlasten hinzu, deren Beseitigung auch Ressourcen bindet, man denke an Guantanamo, der Unilateralismus der letzten acht Jahre oder die Tatenlosigkeit in Sachen Umwelt und Energie. Und da war ja noch eine Banken- und Finanzkrise zu bewältigen und die daraufhin zusammengesackte Wirtschaft wieder anzukurbeln…

    Ich denke, Obama hätte sich liebend gerne mit anderen Themen auseinandergesetzt statt mit derartigen Altlasten.

  13. Mara Says:

    @titus

    und das ist ja völlig überraschend, dass er sich die Mehrheiten für die Gesundheitsreform erst mühsam suchen musste. 20 Jahre demokratische Vorarbeit scheint man ja plötzlich vergessen zu können. Für Guantanamo hat er ein bischen mehr angekündigt – auch im Irak muste er nur noch zurückrudern. Die Würfe in der Finanzindustrie sind nicht besonders weit und dienen in erster Linie dazu die brökelnde Vorherrschaft des Dollers noch für ein paar Jahre zu sichern…
    Die Bilanz ist erschreckend schwach – und angesichts der Naivität von „Yes we can“ alles anderes als überraschend.

    @flashfrog

    Ja ich glaube wirklich nicht, dass die Amerikaner bereit sind von ihrem Mythos des Herrschenden Nation Abstand zu nehmen. Erst dann werden die Irren ausgaben in Rüstung und Militär zugunsten ziviler Ziele, Schulen und co., umgeschichtet werden können. Solange dieser Mythos noch exisitert wird man einfach nur noch seiner alten Grösse nachlaufen – und dem Charismatischeren.

  14. Titus Says:

    @ Mara
    Was mich bei den Beurteilungen der Leistungen von Obama gerade in diesen Tagen stört, ist dieser Mangel an Realitätssinn.

    Ich meine, der Mann ist gerade einmal zwei lumpige Jährchen im Amt und alle Welt erwartet von ihm, dass er in diesen zwei Jahren alle grossen Probleme der Welt gelöst haben soll? Aber Hallo!?

    Unser Parlament und unsere Regierung haben es weder in diesen zwei Jahren noch in den letzten zehn Jahren geschafft, die ständig steigenden Gesundheitskosten zu stabilisieren oder uns wenigstens plausibel zu erklären. Das ist nur ein Beispiel für die Behäbigkeit, welche bei uns vorherrscht. Und innert zwei Jahren etwas so einfach aus dem Boden zu stampfen ist hierzulande wohl kaum möglich.

    Was waren denn die grossen Würfe unserer Regierung und unseres Parlaments in den letzten zwei – oder seien wir grosszügig – in den letzten fünf Jahren?

    „Yes, we can“ heisst nicht: Yes, we can immediately…

  15. Mara Says:

    @titus

    Das Problem ist doch, dass er genau diese Erwartungen und Hoffnungen bedient hat.

    Naja, und das bei uns die Mühlen hinsichtlich Veränderungen langsam gehen ist ja auch in vielen Dingen der grosse Schweizer Vorteil – ja nichts überhasten..:-)

  16. flashfrog Says:

    Hm. Ich glaube, das entscheidende Wort sollte nicht das „but“ sein, sondern das „we“. Nicht „I can change the whole freakin world in 2 years“ sondern: Ja, wir können alle zusammen was erreichen und das Land besser, gerechter, nachhaltiger, vernünftiger machen, wenn wir alle ein bisschen mithelfen.

    Nun stehen dem mindestens 2 anderes „we“ entgegen: Auf der einen Seite die enttäuschten Obama-Fans, diejenigen, die sich ein Wunder erhofft hatten. und nun gemerkt haben, dass es ihnen persönlich immer noch nicht viel besser geht als vor 2 Jahren.
    Auf der anderen Seite: die Konservativen, diejenigen, die grundsätzlich Angst haben vor jeder Veränderung, die Megakonzerne der Finanz-, Waffen- und Ölindustrie, die sich von Obama ans Bein gepinkelt fühlen und Milliarden in politische Lobbyarbeit stecken können, denjenigen, die es Kommunismus schimpfen, wenn ein Kind nicht die Krankenversicherung verliert, wenn seine Mutter ihren Job verliert, Rassisten, konservative Hassprediger, religiöse Fanatiker…

    Ich empfehle sehr zum Lesen:
    http://www.amazon.de/Die-Super-Klasse-Welt-internationalen-Machtelite/dp/3570500764
    Super Buch, das die Verstrickungen zwischen Geld, Wirtschaftsmacht und politischer Machtelite in den USA nachzeichnet, und David Rothkopf ist nun wahrlich kein Verschwörungstheoretiker, sondern kennt die Situation als Mitglied der Clinton-Administration von Innen.

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