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Wahlschicksal der „Rationalisten“ im Kanton Zürich

Oktober 29, 2011

Ein Vorteil des Schweizer Wahlverfahrens liegt darin, dass über die Panaschierstimmen (Stimmen die von einer Parteiliste auf einen Kandidaten einer anderen Partei abgezweigt werden) sich sehr genau Aufschlüsse auf die Popularität eines Politkers über die Parteigrenzen hinaus erhalten lässt. Ich habe das für die Kunden der Beiz vier verschiedenen Politkern gemacht: zwei wurden nicht gewählt, zwei wurden gewählt.

Wir verfolgten das elektorale Glück von Andreas Kyriacou (Grüner, kandierte aber als Spitzenkandidat der Konfessionslosen), dasjenige von Niklaus Scherr (Alternative Liste, lange Zeit Lobbyist der Mieter), dasjenige der Winterthurer Stadträtin Maja Ingold (EVP, die auch als Ständerätin kandidierte) und zum Vergleich – last but not least – Christoph Blocher.

Dies soll uns helfen den „Geist“ der Zürcher „Konfessionslosen“ und der „Piraten“ besser zu verstehen.

 

 

 

Wir sehen wie die polarisierenden Blocher und Scherr vor allem bei ihren nächsten „Verwandten“ Sympathien abholen können (FDP und ganz stark Scherr bei der SP). Auch die „neuer Kraft“ der Mitte, die GLP (Grünliberale Partei) hat Sympathien für beide Pole in schier gleichem Ausmass (etwas mehr für Blocher). Bei den Grünen und SP trennen sich die Wege der beiden deutlich. Interessant ist die Streuung bei den „leeren Listen“ die „ernsthaften Politiker“ mit Chancen erhalten hier fast dieselbe Unterstützung von parteiungebundenen Wählern: Blocher (1833) Maja Ingold (1879). Weniger erhält der Hoffnungsträger der „Alternativen Liste“ (809), der Konfessionslose Kyriacou nur noch (219).

Die „Rationalisten“ – Kyriacou die Listenverbindung von

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