Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Auch dem Zürcher „Freidenker“ Andrea Kyriacou eine offene Antwort.

Mai 13, 2011

Dem Züricher Freidenker Kyracou ist nicht mehr so ganz wohl bei der Sache. Aber auch ihm können wir hier gerne eine Antwort geben.

Werter Kyriacou

für Entschuldigungen – gerade wenn die Aufforderung von Ihnen ausgeht – sehe ich keinen Anlass. Der Kommentar im Mama-Blog wurde ja umgehend entfernt, ich bezog mich in „guten Treuen“ auf einen Artikel, den das Haus Tamedia ins Netz stellte und der dann sogleich vom juristischen Kettenhund der Freidenker, MagLaw Reta Caspar, weggebissen wurde. „Möchtegern“ ist allenfalls das Haus Tamedia. Sie können diesen Sachverhalt gerne in ihrem Blog richtigstellen. Es wäre ein Beweis von publizistischem Mut als Winterthurer Schulpfleger und „Möchtegern“-Grossratskandidat der Grünen (was sie sonst noch alles als „Möchtegern“ betreiben entzieht sich meiner Kenntnis) (Korrektur: der Blogger Kyriacou hat kein öffentliches Amt, ist Mitglied und im Vorstand der GSoA, Grünen, Freidenker), das Haus Monopolhaus-Tamedia des „Möchtegern“-Journalismus zu bezichtigen. Ich hole derweil einen Sack Zweifel-Chips und warte auf ihre Reaktion.

Gruss

Girardet

—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: andreas@kyriacou.ch
Datum: 13.05.2011 07:15
An: <girardet@uerte.ch>
Betreff: Persönliche Korrespondenz mit Valentin Abgottspon bitte direkt führen

Als Mailverteiler eignet sich mein Blog nicht. Zum Blogbeitrag selbst kann im Kommentar gerne irgendwas stehen.

Eine Girardetsche Entschuldigung für die Verdrehungen und Verleumdungen zum Hindu-Fall wäre übrigens ebenfalls öffentlichkeitswürdig.

(hier hat Kyriacou sich ironisch? als „Feind“ bezeichnet)

PS: Die „richtige Darstellung“ des Hindu-Falls im Blick: http://www.blick.ch/news/schweiz/irre-hindu-fundis-planen-aktion-auf-bundesplatz-159948

Auf die falsche Darstellung des Hindu-Falles durch „News-Netz“ der Tamedia kann (aus einsichtigen Gründen) nicht mehr gelinkt werden.

Das WebRep-Rating von Avast gibt dem Blog „Kyriacou über Manches“ eine Stufe I. „gute Bewertung, anhand einer geringen Anzahl von Stimmen“

Die Beizzweinull hat eine II. „gute Bewertung, anhand einer begrenzten Anzahl von Stimmen“

Wikipedia hat eine III.

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Eine offene Antwort an den Walliser „Freidenker“ Valentin Abgottspon

Mai 13, 2011

Es gibt Zeitgenossen, die nach „Transparenz“ lechzen, die „Wiki-Leaks“ bejubeln, welche Ihre Notizen zu jeder vertraulichen Unterredung ins Netz stellen. Der Uertner durfte mit dem Transparenz-Bedürfnis der Schweizer „Freidenker“ Bekanntschaft machen. In diesem Sinne der „Transparenz“ erlaubt er sich eine Antwort-Mail an den Walliser Studenten, Ex-Lehrer und Präsidenten der Walliser Sektion der „Freidenker“, Valentin Abgottspon,  in diesen Blog zu stellen. Eigentlich wurde diese Mail schon im Blog des Präsidenten der Zürcher Sektion der „Freidenker“ gepostet, leider wurde der Kommentar dort sehr schnellt entfernt. Die Freidenker haben halt ein sehr einseitiges Transparenz-Bedürfnis: Ihre Freiheit. Meine Freiheit ist es, auch darüber „Transparenz“ zu schaffen.

Lieber Valentin
 
Möchtegern-Journalisten“ haben eben – wie das Epitheton nahe legt – auch anderes zu tun, als abgelehnten Texten nachzugraben. Im Sinne der „goldenen Regel“ ist es mir das erste Mal passiert, dass ich für einen Text, den ich A vertraulich zur Verfügung stelle, am nächsten Tag von B öffentlich traktiert werde. Dies macht die Auseinandersetzung unübersichtlich und mich wenig geneigt, dem Kalender von heut zu folgen: Römer 12, 14: „Segnet, die euch verfolgen; segnet und fluchet nicht.“
 
Wenn die Freidenkerei eine Art ameisenstaathafte „Kollektiv Intelligenz“ ist, wo es unmöglich wird mit einem Exponenten, etwa mit V.A., ein indidividuelles verbindliches Vertrauensverhältnis aufzubauen, weil alles, was man ihm im Vertrauen zuschickt per Rundbrief weitergeleitet wird (und dann genüsslich ausgeschlachtet), dann wird eine journalistische Zusammenarbeit etwas schwierig (obschon gerade Journalisten gerne „schräge Vögel“ haben). Noch weniger geneigt, bin ich dann im Wallis für Transparenz zu kämpfen (zumal die Mittel des Staatskirchenrechts ja logischerweise nur Kirchenmitgliedern offen sind, was du aber nicht mehr bist: aus eitler Idiotie), wenn ich dies an der Seite einer Organisation tun soll, dessen downloadbares Kirchenaustrittsformular ich schier bei jeder Kirchenpflegesitzung ansichtig werde. Die öffentlichen Aktivitäten der Freidenker und ihr individuelles ethisches Verhalten (siehe oben) sind wenig geneigt einen gemeinsamen Sinnhorizont jenseits des Niceanums für gemeinsames gesellschaftliches Handeln aufscheinen zu lassen. Ich hoffe, dass Du dies mir mit etwas Empathie nachfühlen kannst. Du könntest – dies wäre ja ein Akt der „Transparenz“ – im Blog vom grossen Kyriacou den Kommentar posten, dass Du einen vertraulichen Entwurf dem Kyriacou zur Verfügung gestellt hast, den dieser – Dein Vertrauen missbrauchend? – sogleich für publizistische Verleumdungsaktionen gebraucht hat, was Du als um Ethik bemühter Freidenker aufrichtig bedauerst. Wäre mal was. Lasse mich überraschen.
 
In der Nebi-Satire versuchte ich durchaus das Rudel-Verhalten der Walliser Katholen satirisch darzustellen, aber Hauptgegenstand der satirisch durchleuchtet werden muss, ist das treudoofe Vertrauen der Freidenker in den EMRK-„Rechtsstaat“, wenn man schon vorher allen „common sense“ vermissen lässt.
 
Das Thema „V.A.“ findet die Baz derzeit zu irrelevant. Falls es mir gelingt Dich noch in einen anderen, grösseren Zusammenhang einzuflechten, werde ich Dir die Textpassagen selbstverständlich vorher zukommen lassen: und ich weiss nun, dass sie dann automatisch auch an Reta Caspar, Kyriacou und Kumpanen gehen werden und ich mit entsprechenden Verleumdungen aus unbekannter Ecke wieder rechnen muss.
 
Gruss
 
Giorgio“

Antwort auf „Killerargumente“ im mamablog

Januar 7, 2011

Lob und Dank, dem Mamablog, der hier auch die Denke und Schreibe der Befürworterinnen der Waffeninitiative ausbreitet. Dazu einige Feststellungen.

  1. Öffentlich/Privat. Die Argumentation, die vom Kern- und Angelpunkt des ehelichen Unholdes mit Offiziersgrad, Dienstpistole und angesehener öffentlicher Stellung ausgeht, verwischt eben genau die grosse Errungenschaft des römischen Staatsrechtes und der bürgerlichen Moderne: die strikte Trennung von Privat und öffentlich. Diese Trennung ist durch den Eintritt der Frau in die öffentliche Debatte tatkräftig verwischt worden: ich denke an die Einführung des Offizialdeliktes der Vergewaltigung in der Ehe, der staatlichen Zuständigkeit für die Alimentierung der arbeitenden Mütter im Kindsbett (Mutterschaftsversicherung), die staatliche Zuständigkeit für eine garantierte pädagogische Tagesstruktur für die Wunschkinder gendermaingestreamten Korrekt-Partnerschaften auf Gemeinde-Ebene (Forderung der SP). Die Waffeninitiative will ein sozialpsychologisches, privates, individuelles Problem mit einem generellen Paradigmenwechsel von welthistorischer Bedeutung beheben. Denn wenn die Schweiz (das geistige Vorbild der USA) den „Tellenmythos“ Schillers verrät, dann ist er für immer aus dem „freien Westen“ verschwunden (das „chinesische Zeitalter“ lässt grüssen).

 

  1. Reflexionshorizont. Klar spricht die Autorin die Zeitumstände, die zur Petition und zur Waffeninitiative führten, an:

Der Mord an der ehemaligen Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet vor viereinhalb Jahren war der tragische Höhepunkt einer Serie von neun «Familiendramen», bei denen innerhalb von sechs Monaten 18 Menschen erschossen wurden. Die Täter: Ehemänner und Väter der Opfer.“

Es ist immer heikel aus einem populistischen Alarmismus heraus grundsätzliche Prinzipien über Bord zu werfen (die peinliche Ausschaffungsinitiative lässt grüssen!). Sozialpsychologisch lässt sich feststellen, dass die Menschen in den letzten zwanzig Jahren – paradoxerweise seit 1989! –  zunehmendem Stress ausgesetzt sind: Medienbeschleunigung, Globalisierung, berufliche Existenzängste, verunklarte Geschlechterrollen, Liberalisierung von Polizeistunde, Vergnügungsindustrie, Geld- und Glücksspielen, Drogen.  Das „Ratsherrenschiessen von Zug“ anno 2001, dieser abscheuliche Schandfleck im Eidgenossenschaft erwähnt die Autorin bezeichnenderweise nicht  (denn 14 tote  Politiker sind weniger „herzig“ als „Teddybären, Frauen und Kinder“> Emotionalkitsch). Aber unsere Politiker bewiesen Haltung: Die Kontrollen wurden verschärft, aber Regierungs- und Bundesräte bewegen sich immer noch freier im Volk als alle anderen Politiker Europas. Der schillersche Tellenmythos wurde 1804 formuliert. Die Schweizer Frauen waren 1798 bis 1803 auf Gnade und Verderben den französischen, österreichischen und russischen Truppen ausgeliefert. Manche Schweizerin hat da eine französische Vorderladerflinte an den Schläfen gehabt, ein russisches Bajonett an der Kehle als sie geschändet wurde. Seit 1989 glauben wir im „ewigen Frieden“ zu leben. Auch Friedrich Schiller glaubte in einer Epoche „ewigen Friedens“ zu Leben, als er im Mai 1789 seine Antrittsrede als Geschichtsprofessor in Jena hielt. Am 14. Juli 1789 begann mit dem Sturm auf die Bastille eine neue, unglaublich blutige Epoche der Geschichte. Wer eine Einrichtung die sich über 136 Jahre von Ururgrossvater zu Urgrossvater, über Grossvater, zu Vater und Sohn erhielt, wegen einer Häufung von Fällen in „ein paar Monaten“ umstossen will, muss sehr trifftige Gründe haben.  Seit 1874, als die „Waffe in der Hand des Wehrmanns“ eingeführt wurde, wurde keine einzige Schweizer Frau von fremden Soldaten auf Schweizer Boden vergewaltigt. Italienerinnen, Deutsche und Französinnen, Däninen, Holänderinnen, Belgierinnen etc. pp.  können das von sich nicht behaupten.

  1. Der „böse Mann“. Interessant, dass die Autorin folgende Gesichtspunkte ausblendet: Feministinnen haben sich jahrelang eingesetzt auch als Frauen „an den Waffen“ ausgebildet zu werden. Wir haben jetzt weibliche „top guns“, weibliche „AdAs“ („Wehrfrauen“) die ebenso von der Initiative in ihrem Stolz getroffen und pauschal vorverurteilt werden. Die Sozialpsychologisch angespannte Situation unserer Übergangsepoche führt dazu, dass auch Frauen nun in exponierten beruflichen Verantwortungen „Männergewalt“ und „erweiterten Suizid“ ausüben. Ich denke da an jene Polizistin, die mit ihrer Dienstwaffe ihre schlafenden Kinder erschoss (wäre nach der Waffeninitiative immer noch möglich) und jene Lörracher Anwältin (eine top-rationale Karrierefrau), die in einem rasenden „Amoklauf“ ihren Ex-Partner, ihren Sohn und wahllos Pfleger im Spital von Lörrach niederschoss (obwohl in Deutschland das Waffenrecht viel strenger ist), bis sie im Feuer der Ordnungskräfte starb.  
  2. Empathiefähigkeit. Es ist aus der Militär- und Männerforschung unbestritten, dass der Militärdienst die Empathiefähigkeit der Männer enorm fördert. Kameradschaft, Zusammenhalt in Widrigkeiten sind Werte die in einer Rekrutenschule, in Weiterbildungen und WKs erlebt und eingeübt werden. Zur Ausbildung gehört auch die drastische Aufklärung über die Durchschlagskraft der Projektile und verheerenden Folgen von Schusswunden im Rahmen der „Kameradenhilfe“. Wenn zusammen geschossen wird, wird der „7. Sinn“ für die Waffe des Nebenmannes geschärft. In Schützenständen herrscht eine angespannte Ruhe, ein „vaterländerischer Ernst“, manche Schweizerin weiss woran sie erkennt, ob die Waffen geladen ist oder nicht. Weil meine Frau mit dem Gewehr im Haus etwas unwohl war (sie selber wuchs mit verschiedenen Waffen auf und übte mit dem Luftgewehr als Kind), haben wir das Schloss beim Schwiegervater deponiert. Jedes Paar kann hier eine individuelle Lösung finden: wenn heute über Verhütung und Familienplaung und Budget in guten ehelichen Treuen partnerschaftlich verhandelt wird (ohne „Oberhaupt der Familie“), dann wird es auch für die Waffenfrage einvernehmliche und kreative Lösungen geben.
  3. Erniedrigung und Haltung. Hillary Clinton zeigte sich in der Öffentlichkeit an der Seite ihres Mannes während der „Lewinsky-Affäre“. Wurde je eine westliche Frau vor der Weltöffentlichkeit mehr gedemütigt? Warum hielt die jetzige Aussenministerin der USA das durch? Weil sie sich sagte, auch wenn mein Mann ein Schwein ist, bleibt er „My President“ und als Bürgerin der USA, ist es meine Pflicht, den Präsidenten zu stützen. Ausserdem imponiert ihr die Haltung einer saudischen Prinzessin, die vom „soldierung on!“ sprach („aufstehen, weiterkämpfen“). Der aufrechte Mensch in Freiheit, ist jederzeit seines Glückes Schmid und: ja, wenn der Mann – oder die Frau – eine öffentliche Rolle im Staat spielt, gibt es komplexere Güterabwägungen zu treffen, als im lärmenden Unterschichtsfernsehen auf RTL („Das geile Schwein, hat mich verascht, so einem Abschaum gehört die Fresse poliert, also … “). Auch der Vater Bellet, der Sohn, Enkel und Schwiegertochter verlor, hat sich in der Presse zitieren lassen: „Ich bin Wehrmann, was mein Sohn getan hat, kann ich nur verurteilen, aber deswegen müssen nicht die Gesetze geändert werden.“
  4. Reifeprüfung des Frauenstimmrechts. Der Bundesrat (mit Frauenmehrheit) und viele weiblichen Eidgenössischen Räte (Ida Glanzmann (CVP), die Mehrheit der  FDP-Frauen) haben sich gegen die Intiative gestellt, die aus SP-Frauen- und Pazifistenkreisen kommt, welche die Armee ohnehin abschaffen wollen. Vielleicht wäre auch dies eine staatsbürgerliche Überlegung wert: Wird da nicht der erste Bundesrat mit Frauenmehrheit vom Stimmvolk desauvouiert, wenn in der grundlegenden Frage der Waffeninitiative der Regierung die Gefolgschaft verweigert wird? Es könnte sich zum geistigen „Waterloo“ des Frauenstimmrechts ausweiten. Giovanni Rostagno, ein protestantischer Prediger, der 1925 im Eröffnungsgottesdienst der 6. Völkerbundssession in Genf unter dem Titel „La Paix!“ predigte und das Ende des Prinzips „si vis pacem, para bellum“ (wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor) verkündete, musste als alter Mann kurz vor seinem Tod im Advent 1944 die von den Nazis an Laternen zur Abschreckung erhängten Partisanen betrachten.
  5. Mögen wir Schweizer vor unserem Gewissen die richtige Entscheidung treffen mit kühlem Mute, und möge Gott uns gnädig sein, wenn es die Konsequenzen dieser staatspolitischen Grundsatzfrage auszubaden gilt. 

Schützenwesen und Waffeninitiative

März 18, 2010

Dieses Jahr wird in der Schweiz nicht nur das grosse Schützenfest in Aarau stattfinden, sondern auch die eidgenössische Waffeninitiative zur Abstimmung gelangen, die von der SP als „leichter Sieg“ eingeschätzt wird. Auch ein Grossteil der „veröffentlichten Meinung“ scheint sich der mit immer engerer Kadenz abgefeuerten „Studien“ der Experten Kilias und Konsorten ziemlich kritiklos anzuschliessen. Einzig die Weltwoche gibt kontra. Allerdings in oft sehr polemischem Ton und immer mit dem rhetorischen Baseball-Schläger.

Darum möchte ich hier in der Beiz einen Thread eröffnen, in dem Artikel verlinkt werden, die meiner Meinung nach das Thema differenziert beleuchten helfen.

Ausgehen möchte ich von einer mütterlichen Beobachtung im Mama-Blog, nämlich, das Kinder mit Gefahren umgehen lernen müssen. Sodann möchte ich auch auf das schon im „Magazin“ seinerzeit heftig debattierte Gespräch zwischen Maj Werner Gartenmann (der Mann der die Taschenmuntion behalten möchte) und Maj Daniel Jositsch (der Mann der seine Familie verlassen hat und um mit Chantal Gallade zusammenziehen zu können seine Dienstwaffe im Sommer 2007 im Zeughaus abgegeben hat)

TV-Grossphilosoph Sloterdijk führt die Inkopetenz der Tamedia vor

Februar 14, 2010

Im vergangenen Januar sprach der Grossdeutsche TV-Philosoph von den Brettern des weltberühmten Zürichers Schiffbaus vor einem erlesenen Publikum auf Einladung des Medienkonzerns Tamedia („content for people“). Dabei leistete sich der deutsche Pfundsliterat einen Lapsus, den kein Redaktor oder auch nur Korrektor der Tamedia auffangen konnte. Zur 1650-Zeichen-Kolumne durch klick auf Bild.

Minarette in Deutschland: aufgekl. Muslima vs. Altkanzler

Dezember 11, 2009

Die Debatte, die sich in Deutschland entspinnt, wo in der liberalen „Zeit“ Altkanzler Schröder eingeladen wurde, seine Konfirmanden-Theorie über den „Islam“ darzulegen, und der FAZ, in der Necla Kelec gekonnt kontert, scheint mit sehr symptomatisch. Obschon ich – ich wiederhole mich – noch nie in Berlin einen Döner gegessen habe und darum zu deutschen Fragen schweigen sollte, möchte ich die beiden Artikel hier in der Beiz anzeigen, zur Diskussion.

upgrade 12.12.2009: auch der Blick von heute schlägt seinen Lesern die beiden Texte vor! Die Beiz war wieder vorne!

Wie ein Bündner seine Frau unterdrückt (ohne Schleier)

Dezember 1, 2009

 

Anleitung zur Uni-Revolte (aus: Nebelspalter 2008)

November 18, 2009

Da in Europa an den Universitäten wieder rebelliert wird: hier die 8 wichtigen Punkte, die zu beachten sind (Erfahrungen der Urchristen und 68er durch einen Unitopisten von 88/89 ausgewertet). Aus dem „Nebelspalter“ (Probe-Abo: hier) vom September 2008:

Theorie und Praxis

Jugendrevolte in acht Punkten

Das Poesie-Album der Achtundsechziger ist bekannt. Wie kann die Studienzeit mit einer «Revolte» bereichert werden, die «soziales Kapital» stiftet, von dem man ein Leben lang zehrt? Ich bin ein verhinderter achtundachtziger «Unitopist». Darum kann ich mitreden. 1989 brachten wir die Berliner Mauer zum Einstürzen. Hier acht Punkte aus der Praxis:

1.Das Ereignis muss in eine globale Gleichzeitigkeit eingebettet sein (Stern von Bethlehem). Es muss heissen: in Paris, Prag, Hanoi und auch in Zürich. 1988 begann es an der Freien Universität Berlin. Zürich folgte.

2.Ein griffiges, lokales Feindbild (der Teufel) ist Conditio sine qua non. In Zürich war der Erziehungsdirektor ein Mann (Scheissmacho), hatte nicht nur Prinzipien (Betonkopf), nein, Gilgen reimte sich auch auf «Galgen». Ideale Vo- raussetzungen, um die ödipal-adoleszente Ablösung vom Elternhaus durch eine studentische Revolte zu adeln (Constantin-Seibt-Effekt), denn 1980, als «Zürich brannte», waren wir noch Konfirmanden.

3.Die Sehnsucht nach der ganz anderen, besseren Welt. «Reich Gottes» nennen es die Christen, «klassenlose Gesellschaft» die Kommunisten, «Love and Peace» die Achtundsechziger. «Utopie» (Max-Frisch-Effekt) ist immer gut. Daher waren wir universitäre Utopisten eben: «Unitopisten».

4.Die rauschhafte Entgrenzung in einem grossen Event (Pfingstwunder). An einem bestimmten Tag x tritt ein Ereignis ein, von dem alle später sagen werden: Ich war dabei, oder ich war gerade krank. Insbesondere mediokre Gestalten packen diese Gelegenheit. Wer in Sport, Militär, Kultur oder Wirtschaft keine Rolle spielen wird, findet darin lebenslangen Trost: Ich war dabei («Res-Strehle-Effekt»).

5.Ein Manifest muss her (Bergpredigt). Dies wurde in früheren Studenten- bewegungen durch Vollversammlungen (heute «Theory-Slam») ermittelt. Die Alphamännchen treten hier in Erscheinung: Wer die schrägsten Fremdworte in metrischer Diktion brüllt, gewinnt («Thomas- Held-Effekt»).

6.Die Alphas übernehmen Arbeitsgruppen (Urgemeinden) und versehen sie mit einem Konzept in blumigen Jargon, mindestens zehn A4-Seiten («Moritz-Leuenberger-Effekt»). In dieser Phase gehen die Alphaweibchen dazu über, Pro- tokolle zu schreiben und untereinander auszumachen, welche von ihnen welchen Alpha als Besamer für die Aufzucht erhalten soll. Die Alphas übernehmen nun das Mitbrüllen feministischer Forderungen («Hans-Jörg-Fehr-Effekt»).

7.Durch einen eskalierenden Konflikt gibt es ewigen Nachruhm. Von der Studienzeit sollen Reliquien bleiben, die alle zehn Jahre in den Medien ausgestellt werden. 1988 beschlossen die «Unitopisten», in der Uni zu übernachten. Nicht so promisk wie die 68er, sondern keusch für eine «ganzheitliche Wissenschaft» leidend. Gilgen war dagegen. Polizei wurde aufgeboten (sehr wichtig für die erfolgreiche Bewältigung männlicher Adoles- zenzkrisen) und die Achtundsechziger und Achtziger der «Tamedia» berichteten breit über unser Martyrium.

8.Anbiederung (vom Saulus zum Paulus). Wenn arrivierte Grossintellektuelle «einknicken» und mit den Forderungen der Jugend sich solidarisieren («Adolf-Muschg-Effekt»): Dann war die Bewegung erfolgreich.

Nach der Theorie des «Sozialen Lernens in Zwölf-Jahres-Zyklen» (Siegenthaler, 1993) gibt es folgende Gliederung: Aktivdienstgeneration (1944), Ungarn-Antikommunisten (1956), Ho-Chi-Minh-Drögeler (1968) und Subito-Hedonisten (1980). Wir 88er hätten eigentlich erst 1992 rebellieren dürfen. Aber – ich frage – wäre die Mauer in Berlin 1989 gefallen, hätten die «Unitopisten» nicht im Frühjahr 89 in der Uni Zürich geschlafen? Das hat der Professor nicht bedacht.

Giorgio Girardet

PS: Die „älteste Satirezeitschrift der Welt“ lässt sich auch auf Facebook verfolgen.

Minarette, „Gutmenschen“, Gewissensprüfung und Amok in Ford Hood

November 6, 2009

Ich bin erschüttert über den Amoklauf in Ford Hood. Aber Zweck dieses Posts ist es nur nochmals auf den Punkt von Religion und Verteidigung der Menschenrechte aufmerksam zu machen. In meinem Mail an Reto Müller schrieb ich:

5. Zu Recht monieren die Islamischen Glaubensgemeinschaften die Absenz von muslimischen Feldpredigern in der Armee. Wie verhält sich ein muslimischer Schweizer Soldat, der auf Glaubensbrüder schiessen muss? Kann es muslimische
„Eidgenossen“ geben? Alle diese Fragen sind nicht geklärt. Die innerschweizer Katholiken waren als „Eidgenossen“ bereit
für die Zürcher und Berner „Ketzer“ wegen ihres Schwurs zu sterben (sie mussten aber im Sonderbundskrieg mit
Waffengewlt dazu gezwungen werden), ja sie gegen französische oder deutsche Glaubensbrüder zu verteidigen. Wird ein
Muslim im Ernstfall für die Freiheit auf sexuelle Freizügigkeit in der Schweiz auf einen rechtgläubigen Muslim schiessen, der die Schweiz von den „Ungläubigen“ befreien will? Ist der „eidgenössische Patriotismus“ in den Köpfen und Herzen unserer eingebürgerten muslimischer Mitbürger höher eingestuft als ihr heiligstes Credo?
Mir scheint es wichtig nun, die von meinen Gegnern in der Debatte geäusserten Meinungen zu diesem Punkt, hier nochmals zu zitieren. Reto Müller, der seinen Dienst geleistet hat, Gemeinderat (Exekutive) in Langenthal und Reallehrer schrieb:

Zu These 5:
Die Armee gehört abgeschafft. Konflikte in der Schweiz werden künftig gelöst, ohne dass man aufeinander zu schiessen hat.

Die SP, der Reto angehört, ist aber verschiedentlich schon für durchaus sehr bewaffnete Auslandeinsätze der Schweizer Armee eingetreten: Kosovo, Atalanta, etc.

Der User „David“ vom Blog „Substanz“ zeigt seine „Substanz“, in dem er auf den Punkt 5 antwortete:

5. Wie verhält sich ein Mensch, der auf Menschen schiessen muss? Diese Frage ist nicht geklärt. Ich für mich habe sie geklärt und habe mich für den Zivildienst angemeldet – dieser steht Muslimen ebenso offen. Wo kämen wir hin, wenn wir jeden „verbrennen“ würden, der nicht auf Menschen schiessen würde?

Wer aber „die Menschenrechte“ mit der Waffe in der Hand verteidigen soll, bleibt ungeklärt. Meine Entgegnung auf David war:

5. Du hast den Zivildienst gewählt. Falls du die Fähigkeiten gehabt hättest zu töten, und diese Fähigkeit dem Staat vorenthalten hast, hast du den Staat geschwächt. Genau darum ging es bei der nun abgeschafften „Gewissensprüfung“. Früher wurden Täufer verfolgt, verurteilt und ertränkt, weil sie als radikale individual-pazifisten jegliches demokratische Amt auf Erden (Schulpfleger bis Soldat) ablehnten. Mit dieser Praxis kam die Schweiz von 1500 bis 1798 gut zurecht. Fast 300 Jahre Frieden. Ab 1968 wurden die Dienstverweigerer softer angefasst, bis hin zur heutigen Armee mit ihren „frivolen Unglücksfällen“ (Oberleutnant a.D. Adolf Muschg). Wenn Muslime in der Armee dienen unter der Schweizer Fahne (kreuz!) geht das? Funktioniert das wirklich im Ernstfall? Das Dossier „Feldimame“ wird von der Armee derzeit unter Verschluss gehalten.

Nun hat die stärkste Armee dieser Welt, deren „commander in chief“ gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, das Problem, auf das ich hier den Finger zu legen wagte. Es gibt für einen religiösen Mann, der bereit ist seine Pflichten gegenüber dem Vaterland wahrzunehmen ernste Probleme, wenn zu viel „Multi-Kulti“ um sich greift. Vorallem, wenn der publizistische Zeitgeist etwa so tönt („Das Magazin“ ): (finde die stelle nicht mehr) sinngemäss: Gesucht wird ein Begriff für Männer, die Militärdienst geleistet haben, aber trotzdem normal sind.
In der Schweiz wurde am 1. April 2009 die Gewissensprüfung für Zivildienstleistende als „Sparmassnahme“ abgeschafft. Zivildienstleister verstehen sich vielfach als „Gutmenschen“. Die christlichen Radikal-Pazifisten, die Täufer (auch „Wiedertäufer“) wurden in Zürich verfolgt (Manz, der erste „Märtyrer“), genau weil sie den Milizstaat schädigten (siehe hier). Sieben von ihnen wurden verurteilt und  in der Limmat ertränkt. Die Landeskirche hat sich im Bullingerjahr 2004 dafür entschuldigt.
Heinrich Bullinger schrieb in seinem „Zweiten Helvetischen Bekenntnis“ im Artikel 20 „von der Taufe“:
„Wir verwerfen auch alle anderen Lehren der Wiedertäufer, die entgegen Gottes Wort eigene Fündlein
(eigene, neue Gedanken: „Utopien“, „Visionen“ GG)  enthalten. Wir sind also nicht Wiedertäufer und haben mit ihnen rein gar nichts gemein.“
In der Auslegung des Gebotes „Du sollst nicht töten“ schreibt Heinrich Bullinger in der 9. Predigt der 2. Dekade, seines grossen Lehrbuches der reformierten Konfession:
Die feigen und ängstlichen Soldaten hingegen, die Gottlosen, Habgierigen, Gotteslästerer, der Ausschweifung Verfallenen, alle leichtsinnigen Schurken und Verräter, durch deren Feigheit, Gefrässigkeit, Wollust und Gottlosigkeit heutzutage blühende und bedeutende Gemeinwesen untergraben werden und zugrunde gehen, verdienen ewige Schande, hat doch Gott diese ruchlosen Schurken und Verbrecher in alle Ewigkeit verflucht.
Ich gebe zu: das tönt nach vorgestern, das ist nicht „tolerant“. Aber es war ein Mittel, diese abgrundtiefe Verzweiflung zu verhindern, welche den armen Armeepsychiater in Ford Hood in den Amok getrieben zu haben scheint. Es gibt einen Zynismus, der tödlich ist.
Wer also für „die Menschenrechte“ ist, muss mir erklären können, wie diese Menschenrechte mit einer „Multi-Kulti-Armee“ durchgesetzt werden können. Der Friedensnobelpreisträger Obama hat ein Problem. Ein Problem, dass der „intolerante, christliche Obrigkeitsstaat Zürich“ zwischen 1527 und 1798 nicht hatte. Diese 360 Jahre Frieden für den Kanton Zürich wurden durch die Hinrichtung von 7, sieben!, Täufern „erkauft“. Ich kehre zu meinem ersten Punkt zurück. Wo ich an Reto Müller schrieb:
Für Menschen, welche die Grundwerte des christlichen Abendlandes nicht teilten, war in Genf – wie noch weniger in den von der katholischen Inquisition beherrschten Gebieten – kein Platz, wie die Verbrennung des Trinitäts-leugners Servet 1553 zeigt. Auch heute „Verbrennen“ wir: Holocaustleugner, Moderatorinnen die an HitlersAutobahnbau erinnern, Rassisten, Schwulenhasser etc. etc. Jede Gesellschaft macht das, es fragt sich bloss welche „Verbrennungen“ wirklich hilfreich, welche intelligent und unumgänglich sind.
Ich hätte mir gewünscht, mir wäre es erspart geblieben, durch diesen Amok in Frod Hood, so schnell „recht“ bekommen zu haben.
 Nach Medienberichten hatte der 39-jährige gebürtige Jordanier und Muslim für den 28. November den Marschbefehl für den Irak erhalten und sich entschieden dagegen gewehrt.
Der unverheiratete Hasan war nach Medienberichten erst seit Juli in Fort Hood stationiert und soll schon seit langem eine Entsendung in den Irak gefürchtet haben. Schon seit Jahren habe er immer wieder gesagt, dass ein Einsatz in der Region das Schlimmste sei, was er sich vorstellen könne, hiess es weiter.
Was meinen die BeizengängerInnen?
 

4. Gewalt oder „Unterhaltungsgewerbe“?: Carl Hirschmann verhaftet

November 5, 2009

Es ist „nur“ Klatsch (kompetentes rating hier) und doch irgendwie ein Menetekel des Zeitgeistes. Carl Hirschmann, der „It-Boy“ der Zürcher Jeunesse doree, wurde verhaftet. Ob es sich um Nötigung gegenüber jungen Frauen handeln soll, wollte der zuständige Staatsanwalt noch nicht bestätigen. „tele-züri“ meldet solches. Die google-suche „Carl Hirschmann trennt sich von Freundin“ scheint sehr beliebt gewesen zu sein. Dass mit dem jungen Mann etwas nicht ganz koscher ist, war nicht erst zu vermuten gewesen als er die damals amtierende Miss-Schweiz Whitney Toyloy ihrem biederen Handwerker-Freund Kerim abspenstig machte. Die Stirne runzelte ich schon, als die Presse verkündete, der 27jährige habe sich nach 6 Jahren „Beziehung“ von der Tochter Jürg Marquards Freundin Raquel Lehmanns, Bianca Gubser (damals 19) getrennt, die nun eine blendende Karriere als Model eingechlagen haben soll.

Die Hirschmanns sind ein schwereicher Clan in Zürich (1 Milliarde), Verleger Marquard (500 – 600 Millionen) verlegt Hochglanzpapier mit Frauenfleisch (Cosmopolitan, Mädchen, Popcorn etc.). Man rechne: Bianca Gubser liess sich als 13jährige (oder wurde eingelassen?) auf den damals 21jährigen Erben ein.  Irgendwie meinte ich schon beim Lesen dieser Meldung, folgender Artikl komm hier zum Tragen:

Art. 187

1. Gefärdung der Entwicklung von Unmündigen
Sexuelle Handlungen mit Kindern
     
  1. Wer mit einem Kind unter 16 Jahren eine sexuelle Handlung vornimmt,
es zu einer solchen Handlung verleitet oder
es in eine sexuelle Handlung einbezieht,
wird mit Zuchthaus bis zu fünf Jahren oder mit Gefängnis bestraft.
     
  2. Die Handlung ist nicht strafbar, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten nicht mehr als drei Jahre beträgt.
     
  3. Hat der Täter zur Zeit der Tat das 20. Altersjahr noch nicht zurückgelegt und liegen besondere Umstände vor oder hat die verletzte Person mit ihm die Ehe geschlossen, so kann die zuständige Behörde von der Strafverfolgung, der Überweisung an das Gericht oder der Bestrafung absehen.
     
  4. Handelte der Täter in der irrigen Vorstellung, das Kind sei mindestens 16 Jahre alt, hätte er jedoch bei pflichtgemässer Vorsicht den Irrtum vermeiden können, so ist die Strafe Gefängnis.

Das hat aber die Presse (die berühmte 4. Gewalt) angesichts des vereinigten Geldes (1,5 Milliarden) und Glamours nicht so sehr interessiert. Jeder andere Normalsterbliche hätte mit einer Strafklage rechnen dürfen. Nicht so der Carl Hirschmann, der mit seinem Club „St.Germain“ eine „Bereicherung“ des Zürcher Nachtlebens gewesen sein soll. In eben diesem Club scheint der junge Mann ab und an eine junge Frau zum Oralsex genötigt zu haben. Als Vater von Töchtern macht mich die Sache ziemlich nachdenklich und erinnert mich an eine „Dame„, die durch ihre Provokationen „unter der Gürtellinie“ den Cybertod einer facts.ch-Moderatorin forderte und auch eine namhafte Poltitologin ins Schwitzen brachte.

Die Affäre Hirschmann zeigt eines: die Presse ist nicht mehr „4. Gewalt“ sondern nur noch „Unterhaltungsgewerbe“, wie Max Frenkel richtig in den Monatsheften bemerkte.

Klatsch gehört ja nicht in die „Beiz“. Aber ich möchte mich nachdem sich der Pulverdampf dieser Minarett-Diskussion verzogen hat (wir hatten einen Langenthaler Gemeinderat (SP) und einen Zürcher Kantonsrat (SVP) in der Beiz, die beide gleicher Meinung waren aber mit dem uertner nicht, hier flashfrog ganz herzlich dafür danken, dass Sie mich bis dato ertragen hat. Und ich muss Sie hier auch um Entschuldigung bitten, dass ich die Rheingrenze in dieser sehr Schweizerischen Debatte ihr gegenüber sehr stark markiert habe (mit Schlägen in empfindliche Stellen). Es ist nicht gegen „die Deutschen“ und auch nicht gegen Dich, flashfrog, gerichtet, sondern gegen die Dramaturgie des deutschen Diskurses , in der Du mir, flashfrog, manchmal gefangen scheinst. Wir können alle nicht aus unseren Häuten: mögen sie hier dicker und verletzlicher zugleich werden.